Jetzt mit Bildern! – Sankt Magnus erhalten + gestalten – „…alles hat seine Zeit

Wochenbericht 14/2020 – Die Verlegung der Heiz-Schächte ist abgeschlossen. Der Auftrag für den Gerüstbauer wurde durch die Zentralrendantur bestätigt.

„Alles hat seine Stunde.

Für jedes Geschehen unter dem Himmel gibt es eine bestimmte Zeit:

… eine Zeit zum Niederreißen / und eine Zeit zum Bauen, … „

Aktuell sind alle Zusammenkünfte des Umsetzungsausschusses wg. Corona leider gebremst. Dennoch sind kurzfristig Entscheidungen für die Ausführung der Fußböden erforderlich. Hier wird es in der nächsten Woche weiter gehen…

Wochenbericht 13/2020 – Auf der Baustelle konnten die Arbeiten an den Heizungskanälen wieder aufgenommen werden. In Abstimmung mit dem Ingenieurbüro Freitag wurden Schacht- und Verlegearbeiten für die Warmluftleitungen und Austrittsöffnungen durchgeführt. Besondere Aufmerksamkeit erfordert die Absenkung der schallschluckenden „Kulissen“ (Bild) unter dem Chor.

Wochenbericht 12/2020 – Am verschlossenen Südportal von Sankt Magnus finden sich geheimnisvolle Spuren. Als Pestrillen bezeichnet man diese zumeist senkrechten und nahezu parallel verlaufenden Furchen im Mauerwerk von Kirchen und anderen sakralen Bauwerken. Zahlreiche Erklärungen zur Entstehung der Rillen und Näpfchen wurden bisher vorgebracht, etwa abergläubische Vorstellungen, das Wetzen und Schärfen von Waffen und Werkzeugen, oder die Gewinnung von Steinpulver zu abergläubischen oder volksmedizinischen Zwecken. Man nimmt an, dass die Steinfurchen entstanden, als Menschen aus Angst vor dem Schwarzen Tod (Pest) Steinstaub von den Mauern der Kirchen kratzten. Mit Wasser vermischt tranken sie diesen Staub in der Hoffnung, sich damit vor der Pest zu schützen Es gibt aber auch eine profane Erklärung: Im Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert vor der Einführung der Zündhölzer wurde mit Feuerstahl Feuer gemacht. Am Sandstein der Kirchen schlug man damit Funken, die zusammen mit Zunder entflammt wurden. So entzündeten die Kirchgänger ihre Laternen für den Heimweg. Auch wenn die Erklärungen dieser Spuren nicht eindeutig sind, so wird doch deutlich, dass die Menschen in schweren Zeiten immer die Nähe Gottes spüren woll-ten. Bleiben Sie gesund. Quelle: Wikipedia

Wochenbericht 11/2020 – Im Zusammenhang mit den archäologischen Untersuchungen auf der Baustelle in der Sankt-Magnus-Kirche wurde vom LWL nun ein bemerkenswerter Bericht über die Entschlüsselung der aufgefundenen Grabplatte veröffentlicht. Die Lektüre für alle Geschichtsinteressierten findet sich hier: https://www.lwl-archaeologie.de/blog/aktuelle-grabungen-und-funde/eine-grabplatte-aus-everswinkel

Nach der Abstimmung mit den Denkmalbehörden in der vergangenen Woche konnten jetzt die Arbeiten im Kirchenraum wieder aufgenommen werden.

Wochenbericht 10/2020 – In dieser Woche gab es eine Zusammenkunft mit Vertretern der Denkmalpflege, des Generalvikariats, der Architektin und dem Umsetzungsausschuss. Hier wurden Einschätzungen zum weiteren Umgang mit den gefundenen Fußböden abgegeben und mit den Anforderungen der Neugestaltung verglichen. Tenor war eine möglichst weitgehende Rekonstruktion im Chorbereich und eine sichernde Abdeckung im Hauptschiff. Die Architektin ist jetzt gefordert, kurzfristig die Ausführungsplanung zu erstellen, damit endlich mit der Rohinstallation der Gebäudetechnik angefangen werden kann.

Wochenbericht 09/2020 – Die Kartierung und fotografische Aufnahmen der Fuß-böden sind bis Ende der Woche fertig gestellt, so dass nun ein Termin mit dem Denkmalamt abgestimmt werden kann. Auch die Historiker und Archäologen des Landschaftsverbandes wollen kurzfristig ihre Erkenntnisse zu den Funden aus der Frühzeit unserer Pfarrkirche bekanntgeben. Es bleibt spannend…

Wochenbericht 08/2020 – Auf der Baustelle herrscht in dieser Woche relative Ruhe. Dafür ist in den Büros der Architektin, beim Bistum und den Denkmalbehörden viel zu prüfen und abzuwägen. Aktuell sind die Angebote für Gerüstbauer und Steinrestauration zu vergleichen und zu bewerten. Außerdem sind die Entscheidungen zum Umgang mit den Fußböden vorzubereiten. Der Projektausschuss wünscht allen Karnevalisten ein paar tolle Tage und viel Spaß beim Umzug am Sonntag!

Wochenbericht 07/2020 – Wind und Sturm zum Wochenanfang sorgten dafür, dass am Sonntagabend einige Mitglieder des Bauausschusses ausrücken mussten. Bevor es zu Schäden kam, wurden die Segel am Bauzaun eingeholt. Die Ist-Aufnahme für die Böden ist noch nicht abgeschlossen. In der nächsten Woche soll durch ein spezielles Laserscan-Verfahren detailliertes Datenmaterial zur Dokumentation und für die weitere Planung erhoben werden.

Wochenbericht 06/2020 – Das feuchte Mauerwerk im nördlichen Seitenschiff wurde freigelegt. Der Ausbau der Stufen zum Chor und die Aufräumarbeiten erforderten außerdem, dass Altar und Ambo für die nächste Zeit außerhalb der Kirche eingelagert wurden. In der nächsten Woche erfolgt eine detaillierte Aufnahme der vorgefundenen Fußböden.

Wochenbericht 05/2020 – Neue Funde von Überresten unterschiedlicher Zeit-schichten beschäftigen in dieser Woche Denkmalpflege, Archäologie, Architektin und Projektleitung. Weitere Fliesen, Fußböden, Fundamente und eine Grabplatte werden in den nächsten Tagen begutachtet und mit vorhandenen Erkenntnissen in den Archiven abgeglichen.

Wochenbericht 04/2020 Die Baubesprechung in dieser Woche stand ganz im Zeichen der im Chorraum gefundenen Steinzeugfliesen. Unter Beteiligung der Denkmalbehörden wurden Lösungsansätze für diesen als denkmalwert angesehe-nen Befund diskutiert. Als denkmalgerechte Alternativen sind eine sichernde Überdeckung, eine vervollständigende Rekonstruktion oder eine museale Erhal-tung der vorhandenen Fragmente gestalterisch und finanziell zu bewerten.

Wochenbericht 03/2020 – Alle Besucher beim „Offenen Singen“ in der leerge-räumten Kirche konnten es am Mittwoch sehen: Unter der unschönen Stufe im Chorraum verbergen sich größere Flächen eines alten Steinzeugbodens. Die alten Fliesen kamen bereits zum Vorschein, als am Montag im Beisein des Archäologen vom LWL die erste Platte aufgenommen wurde. Durch Kanalbauarbeiten bei früheren Maßnahmen wurde dieser Boden bereits deutlich geschädigt. Gemeinsam mit Architekten und Denkmalpflegern wird nach einer Lösung für den weiteren Umgang mit dieser Fundsache gesucht.

Wochenbericht 02/2020 – Nach der „Auskehrfeier“ am Dreikönigstag wurde die Kirche ausgeräumt. Vasa sacra und Vasa non sacra und die Paramente wurden sicher eingelagert oder zum weiteren Gebrauch an die Gottesdiensträume in der Johanneskirche und den Kapellen verbracht. Inzwischen wurde auch die Orgel eingehaust, d. h., für die Bauzeit staubdicht eingepackt. In der nächsten Woche wird auch die Baustelle äußerlich eingerich-tet. Die Bänke werden von der Tischlerei abgebaut und zur weiteren Bearbeitung abtransportiert. Außerdem wird der Sachverständige vom Westfälischen Landes-amt für Archäologie erwartet. Der pure Kirchenraum kann dann von allen Interessierten beim Offenen Singen am 15. Januar, ab 19.30 Uhr erlebt werden. Herzliche Einladung!

Wochenbericht 01/2020 – Mit einem feierlichen Gottesdienst am Dreikönigstag (Montag, 6. Januar 2020) um 19:00 Uhr wird die Sankt Magnus-Kirche zur Baustelle. Im Anschluss an die Messfeier werden bei einem kleinen Umtrunk im Kirchenraum Informationen zum Projekt vorgestellt. Herzliche Einladung!

Wochenbericht 51/2019 – Die vom Bischöflichen Generalvikariat genehmigte Finanzplanung für die Kirchenrenovierung sieht eine Eigenbeteiligung der Ge-meinde von 100.000 € vor. Durch viele Aktionen und Einzelspenden zeigt das Spendenbarometer aktuell einen Stand 56.004,60 €. Um die verbleibende Lücke zu schließen, bittet der Spendenausschuss um weitere Unterstützung. Spenden-konto: IBAN: DE 90 4006 0265 0003 9520 00 Stichwort: „Spende Renovierung Sankt Magnus“ Auch für die neugestaltete Sakristei in Sankt Agatha sind wir noch auf Hilfe an-gewiesen. Für den geplanten Eigenanteil von 20.000 € erhoffen sich Kirchenvor-stand und Pfarreirat weitere Beiträge aus der Gemeinde. Spendenkonto: IBAN: DE 90 4006 0265 0003 9520 00 Stichwort: „Spende Renovierung Sakristei St. Agatha“ Für alle namentlich gekennzeichneten Spenden werden durch das Pfarrbüro Steu-erbescheinigungen ausgestellt. Allen Spendern und Helfern ein herzliches „Ver-gelt’s Gott!“

Wochenbericht 50/2019 – Nachdem nun der schriftliche Bescheid des Generalvikariats zur Genehmigung des Nachtragshaushalts vorliegt, wurden in dieser Woche die ersten Aufträge für die Renovierung von Sankt Magnus erteilt. Sobald die Kirchenbänke ausgeräumt sind, beginnt die Bauphase im Januar 2020 mit Rohbau- und Natursteinarbeiten.

Wochenbericht 49/2019 – Für die Sicherheit unserer Baustelle 🚧 muss gemäß Baustellenverordnung besondere Vorsorge getroffen werden. Der Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator (SiGeKo) wird vom Bauherrn für Baustellen bestellt, sofern Beschäftigte mehrerer Unternehmer (Gewerke) auf der Baustelle tätig werden. In dieser Woche beschäftigt sich der Umsetzungsausschuss vor-nehmlich mit allen Themen rund um die Baustelleneinrichtung.

Wochenbericht 48/2019 – Zum Beginn des Kirchenjahres gibt es gute Nachrichten aus Münster: Nach den uns vorliegenden Informationen wurde der Nachtragshaushalt für die Renovierung der Sankt Magnus-Kirche genehmigt. Die Aufträge der ausgeschriebenen Gewerke werden jetzt kurzfristig vergeben und die Ausführung kann bald beginnen. Aufgrund von Ankündigungsfristen gegenüber dem Landesamt für Archäologie beim LWL können die Arbeiten ab dem 7. Januar 2020 erfolgen. Der ambitionierte Zeitplan sieht für das Projekt eine Bauzeit von etwa einem Jahr vor.

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