Sankt Magnus erhalten + gestalten

„Schüttle den Staub ab, stehe auf, du gefangenes Jerusalem! …“ Jesaja 52,2

Wochenbericht 39/2020 – Aktuell wurde der Hochaltar eingerüstet. Das neogotische Retabel ist zurzeit noch verhüllt und wartet auf Reinigung und Restaurierung.

Weiter fortgeschritten sind die Arbeiten an den Reliefs der Kreuzwegstationen. Der Zustand vor und nach der Reinigung ist augenfällig.

Am Mittwoch traf sich planmäßig der Umsetzungsausschuss. Hier ging es vornehmlich um weitere Auftragsvergaben, Aktualisierung der Terminplanung und Kostenkontrolle.

Donnerstag fand ein Ortstermin mit der staatlichen Denkmalpflege und den zurzeit tätigen Restauratoren statt.

Hier wurden Details zur weiteren Arbeitsausführung an der Gewölbemalerei und bei der Steinrestauration besprochen. 

„Bitte für uns!“ … eine zeitlose Aussage aus dem Fenster der Hl. Agnes…

„… Und er schrieb auf die Tafeln die Worte des Bundes …“ 2 Mose 34,28

Wochenbericht 38/2020 – Agnes Franke und Bernd Henrichs engagierten sich beim Anbringen der obligatorischen Bauschilder. Viele Hände, Helfer und Unterstützer sind für unser Projekt erforderlich. Einen Überblick über die Beteiligten kann man sich jetzt am Bauzaun verschaffen.

Das Design der Banner entspricht den Anforderungen des Bescheids für die staatliche Denkmalförderung.

Am Sonntag, dem diesjährigen „Tag des offenen Denkmals“ war zur Baustellenbesichtigung eingeladen.

Werner Schniedermann stimmte die Besuchergruppen schon vor dem Eingang auf den Rundgang ein.

Stefan Lutterbeck wuchs bei der Vorstellung der Baumaßnahmen über sich hinaus 😉

Es wurde erklärt, warum es neue Plätze für einige Kreuzwegstationen gibt

Auch etliche Kinder und Jugendliche verfolgten mit Interesse die Ausführungen.

Mit den Besuchern am Patronatsfest konnten bisher schon fast 200 Interessierte von der Architektin Frau Göddeker und Mitgliedern des Umsetzungsausschusses durch die Baustelle geführt werden.

Organisiert wurde die Veranstaltung durch den Spendenausschuss für den Erhalt der Pfarrkirche.

„Aus seinen Nüstern dringt Dampf hervor wie von einem siedenden Topf mit Binsenfeuerung“ Hiob 41,20

Wochenbericht 37/2020 – Es geht voran. Tanja Schwarten und Federica Maria Scano vom Restauratorenteam Schmidt (Laer) machen auf dem Gerüst ordentlich Dampf.

Mit Gerätschaften, die ein wenig an einen Zahnarzt erinnern, rücken sie den Ablagerungen auf den Fialen über den Figuren im südlichen Seitenschiff zu Leibe.

Der Nebel über den geheimnisvollen Kisten lichte(r)t sich auch mehr und mehr…

Die Ansätze für eine neue Form von Altar und Ambo konnten in dieser Woche im Generalvikariat der Bauabteilung und den bischöflichen Kommissionen für Liturgie und Kunst vorgestellt werden.

Die grundsätzlich positiven Rückmeldungen werden in die weitere Ausarbeitung der Entwürfe einfließen, die dann den gemeindlichen Gremien zur Entscheidung vorgestellt werden.

„Sondern: Jungen Wein muss man in neue Schläuche füllen.“ Lk 5,38

Wochenbericht 36/2020 – Auf dem Gerüst gehen die Sicherungsarbeiten am Gewölbeputz weiter.

Im Gewölbefeld Nr. 1 ist nochmals eine Rippe zur Sicherung aufgefallen, die Beauftragung  ist veranlasst.

Die Architektin Frau Göddeker konnte in dieser Woche mit dem Statiker des Büro Eggersmann endlich die notwendigen Angaben für eine neue Überdeckung der Luftkanäle besprechen. Mit den erforderlichen Angaben kann nun der Auftrag ausgeführt werden.

Die Elektroingenieure haben einen Lösungsvorschlag für die Wegeführung der neuen Kabel zur Sakristei vorgelegt. Details sind noch zu klären.

 Außen an der Nische der neu ausgemauerten Südtür wurde der Sockel mit einer Mineralischen Schlämme gegen Feuchte geschützt.

Wenn das abgebunden ist, wird die Ausführung des Schlämmputzes festgelegt. Dafür werden zunächst Muster angefertigt.

Sankt Magnus erhalten + gestalten – „Und er führte mich wieder zu dem äußeren Tor des Heiligtums im Osten; es war aber zugeschlossen.“ – Hesekiel 44,1

Wochenbericht 35/2020 – Das Tor zur Vitusstraße ist wieder dicht.

Fa. Kappel (Münster) hat außerdem den Platz der Konche, in der bislang die Pietà ihren Ort hatte, mit Ziegeln verschlossen. Daneben wird neuer Platz für die umzusetzenden Kreuzwegstationen geschaffen.

Die Firma Häder (Greven) hat mit Beginn dieser Woche angefangen, den ersten Unterbau für den Boden im Kirchenschiff einzubringen. Die Arbeiten erfolgen in Abschnitten.

Da wir in der Kirche keinen festen und gleichmäßigen Unterboden haben, wird zur Sicherheit auch eine leichte Bewehrungsmatte („AKS-Matte“) in den Mörtel gelegt. Als Trennschicht ist eine PE-Folie ausgelegt, damit spätere Generationen – wer weiß wann – sich irgendwann mal wieder an den Jugendstil wagen dürfen.

Im Umsetzungsausschuss wurde in dieser Woche die Gestaltung der Sedilien (Priestersitz und Hocker für Konzelebranten und Ministranten) und weiterer Holzelemente präsentiert. Hier ist bald eine endgültige Festlegung für die Beauftragung der Handwerker erforderlich.

Sankt Magnus erhalten + gestalten – „Und du, Menschenkind, nimm einen Ziegel; den lege vor dich und entwirf darauf die Stadt Jerusalem.“ Hesekiel 4,1

Wochenbericht 34/2020 – Die meisten Ziegel aus der Türöffnung zur Vitusstraße sind schon wieder vermauert.

Am Patronatsfest, dem Tag des Hl. Magnus, konnten sich Besuchergruppen über den Stand der Arbeiten informieren.

Architektin Monika Göddeker führte insgesamt fünf Gruppen mit jeweils zehn Interessierten durch die Magnus-Kirche.

Unter Beachtung aller Sicherheitsvorkehrungen (Baustelle und Corona) konnten die Teilnehmer einiges über den Stand der Planungen und das Vorgehen zur Erneuerung des Gebäudes erfahren.

Da nicht alle Anmeldungen für die Führungen angenommen werden konnten, wird überlegt, das Angebot im September zu wiederholen. Näheres folgt…

„Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.“ Mt 18,20

Wochenbericht 33/2020 – In dieser Woche werden in Sankt Magnus neue Leitungen verlegt. Die Kabel sind hierbei in den Farben der katholischen Kirche gehalten.

Der Projektausschuss traf sich am Mittwoch – unter Beachtung der Sicherheitsvorschriften – um sich über den Stand der Arbeiten zu informieren.

Bei einer Besichtigung der Baustelle wurden einzelne Maßnahmen und Befunde erläutert.

Im Anschluss wurden im Pfarrheim neue Entwürfe für die Ausstattung und Gestaltungen der Stufenanlage gezeigt. Die von Architektin Frau Monika Göddeker hierbei erstmals vorgestellten Entwürfe für die Neugestaltung der „Prinzipalien“ Altar und Ambo fanden große Anerkennung. Insgesamt gab es weitgehenden Konsens bei den vorgestellten Plänen; vor einer Freigabe zur Ausführung sind aber noch weitere Detaillierungen erforderlich.

Beim Patronatsfest in der kommenden Woche ist die Gemeinde zur Baustellenbesichtigung eingeladen.

Aufgrund der Sicherheitsbestimmungen ist eine Anmeldung im Pfarrbüro Tel. 273 erforderlich.

„Beim Bau des Hauses wurden Steine verwendet, die man schon im Steinbruch fertig behauen hatte; Hämmer, Meißel und sonstige eiserne Werkzeuge waren beim Bau des Hauses nicht zu hören.“-1.Könige 6,7

Wochenbericht 32/2020 – In dieser Woche geht es auf der Baustelle eher ruhig zu. Die Restauratorinnen setzen ihre Sisyphusarbeit im Gewölbe fort, den Putz und die Malerei zu stabilisieren.

Der Umsetzungsausschuss traf sich am Mittwoch, um neue Entwürfe für die Ausstattung und Gestaltungen der Stufenanlage zu diskutieren. Die Architektin Frau Monika Göddeker stellte u. a. verschiedene Bearbeitungsmöglichkeiten für das Material eines neu gestalteten Altars vor.

In der nächsten Woche trifft sich der Projektausschuss um die Fortschreibung der Pläne nach den Bodenfunden zu erörtern.

„Ihr Tore, hebt eure Häupter, hebt euch, ihr uralten Pforten, denn es kommt der König der Herrlichkeit! – Wer ist er, dieser König der Herrlichkeit?/ Der HERR der Heerscharen: Er ist der König der Herrlichkeit.“ – Psalm 24, 9-10

Wochenbericht 31/2020 – Wir reißen ab und bauen auf: Die Mitarbeiter der Bauunternehmung Kappel (Münster) haben mit ihrer Arbeit deutliche Spuren hinterlassen. Von innen und von außen kann man jetzt die Öffnung des alten Tores an der Südseite erkennen.

Die hier herausgenommenen Backsteine sind sauber aufgeschichtet für eine eventuell erneute Verwendung.

Neu abgedeckt ist die Öffnung des Kaltluftkanals vor dem Laiengestühl.

Auch beim Aufgang zur Empore herrscht Aufbruchstimmung. Hier wurde eine Vertiefung für einen zweiten Handlauf aus dem Mauerwerk des Turmes gebrochen.

Etwas filigraner sind die Arbeiten, die zurzeit auf dem hohen Gerüst ausgeführt werden. Hier schließt Annika Bodener mit feinem Spatel und speziellem Kalkputz die Risse im Gewölbeputz. Die junge Frau absolviert ein Freiwilliges Soziales Jahr in der Denkmalpflege (FJD) bei der Firma Ars colendi (Paderborn).

„Ich kenne deine Taten, siehe, ich habe vor dir eine Tür geöffnet, die niemand mehr schließen kann. Du hast nur geringe Kraft und dennoch hast du an meinem Wort festgehalten und meinen Namen nicht verleugnet.“ – Offb 3,8

Wochenbericht 30/2020 – Reges Treiben auf der Baustelle:

Die Steinmetzunternehmung Häder (Greven) hat im Gewölbefeld 3 die ersten Edelstahlanker und auf Maß gefertigte Klammern zur Stabilisierung der Gewölberippen gesetzt. Die notwendigen Ankerbohrungen werden danach mit einem Zweikomponenten-Injektionskleber wieder verschlossen.

Der Laborbericht zur durchgeführten Beprobung der Pilzsporen – als Grundlage weiterer Behandlungsschritte – steht noch aus.

Die Firma Kappel (Münster) hat auf der Südseite im Laufe der Woche die umzusetzenden Kreuzwegstationen herausgenommen. Die steinernen Reliefs sind nun in der Kirche für die weitere Bearbeitung durch den Restaurator Schmidt (Laer) sicher eingelagert. Die Befunde zusätzlich entnommener Proben des Wandputzes an der West- und Nordseite müssen nach der Urlaubszeit mit den Zuständigen aus der Denkmalpflege und den Vertretern des Bauherren abgestimmt werden.

Seit Mittwoch wird der ehemalige Südeingang nach dem vorsichtigen Ausbau der Kreuzwegstationen nun näher untersucht. Hierzu fand am Donnerstag eine erneute technische Begutachtung mit der Bauleitung statt: Die vorhandene Mauerung, die damals zwischen der immer noch bestehenden Türlaibung eingebaut wurde, ist in der oberen Hälfte ohne Verbund und sehr lose gemauert. Hier muss aus Sicherheitsgründen weiteres Mauerwerk abgebrochen werden.

Der Sturz ist im oberen Stichbogen trotz eingebauter Klammer noch weiter abgesackt. Die Eisenwinkel sind nicht ausreichend tragend; der Bogenstein muss neu gesichert werden. Da die bereits sichtbaren Risse sehr weit in das Mauerwerk gehen, wurde vor Ort festgelegt, die zwischengesetzte Ziegelmauerung aus Sicherheitsgründen zu entfernen. Zu sehen war in dieser Woche schon die alten Steineinfassung des Türbogens sowie eine alte Türfitsche.

Die ausgebauten Ziegel werden für späteren Verbau in der Kirche seitlich gelagert. Um den Bereich für die nächste Zeit zu schützen, wird an der Südseite vor der ehemaligen Öffnung außen eine Verschalung gebaut.

Bei der weiteren Prüfung des Auflagers für die Orgelbühne wurde ein anscheinend sehr maroder Holzbalken entdeckt. Hier muss der Bereich um das Auflager vorsichtig geöffnet werden. Auf Grund des Schadbildes wird vermutet, dass der Balken ohne weiteren Schutz in das Mauerwerk gelegt wurde. Dieser Schaden und die verbundene Rissbildung im Bereich der Orgelbühne müssen weiter untersucht werden.

In der kommenden Woche wird der Kaltluftkanal in der Kirche im Unterbau betoniert und danach wieder oben verschlossen.

„Und die Werkmeister waren thätig, so daß die Ausbesserung durch sie vorwärts ging, und so stellten sie den Tempel Gottes nach den gegebenen Maßen wieder her und setzten ihn in guten Stand.“ – 2. Chronik 24,13

Wochenbericht 29/2020 – Trotz allgemeiner Ferienzeit herrscht reges Treiben auf der Baustelle:

Die Fa. Eichholz (Bad Laer) ist neu auf der Baustelle angefangen und streicht die Wände zunächst vorbereitend für den notwendigen Überholungsanstrich.

Mit einer Ethanollösung wird versucht, den Pilzbefall im Gewölbeputz einzudämmen. Hier ist die Fa. Ars Colendi (Paderborn) in dieser Woche mit weiterführenden Reinigungen beschäftigt.

Die Fa. Häder (Greven) hat die Abstützung der geschädigten Gewölberippen vorgenommen. Die angestrebte Änderung der Aufhängung wird zurzeit mit den Denkmalpflegern abgestimmt.

Unter Anleitung des Dipl.-Restaurators Markus Schmidt (Laer) hat Fa. Kappel (Münster) begonnen, die von der Umgestaltung betroffenen Kreuzwegstationen zu sichern. Im Bereich des ehemaligen Südportals der Sankt Magnus – Kirche sind hierbei schon der alte Bogen und der Ansatz der Laibung zu sehen.

„… Sie verschnürten und zählten das Geld, das sich im Haus des HERRN befand, und übergaben es abgewogen den Werkmeistern, die die Arbeiten im Haus des HERRN beaufsichtigten. Diese verwendeten es für die Zimmerleute und Bauarbeiter, die im Haus des HERRN beschäftigt waren, für die Maurer und Steinmetzen, ebenso zum Ankauf von Holz und Bruchsteinen, die man zur Beseitigung der Schäden am Haus des HERRN benötigte, und zur Bestreitung aller Unkosten, die bei der Ausbesserung des Hauses entstanden.“ – 2.Könige 12, 11-13

Wochenbericht 28/2020 – Die Arbeiten an den Gewölbeflächen gehen voran. Die Trockenreinigung der neun Joche der Haupthalle ist fast abgeschlossen. Dringend erwartet wird das Ergebnis der Untersuchungen zum Schimmelbefall. Hier muss kurzfristig mit der Denkmalpflege die geeignete Behandlungsmethode festgelegt werden.

Bei der Reinigung sind einige Schäden an Putz und Gewölberippen, Fensterbögen und Maßwerk festgestellt worden. Erste Sicherungsmaßnahmen wurden begonnen. Auch hier sind Abstimmungen mit den Denkmalbehörden erforderlich.

Der Nachtragshaushalt aufgrund der notwendigen Mehrarbeiten im Zusammenhang mit den Bodenfunden und weiteren Restaurierungen wurde vom Bischöflichen Generalvikariat genehmigt. Etwa ein Drittel kann durch die zusätzliche Förderung des Bundes gedeckt werden.

Sommer. Sonne. Sonnenblumen. In einem der Kirchenfenster blühen Helianthus. Wir wünschen allen Gemeindemitgliedern schöne Ferien und eine gute Zeit.

„Dein Wort ist meinem Fuß eine Leuchte, ein Licht für meine Pfade. | Das Aufschließen deiner Worte erleuchtet, den Unerfahrenen schenkt es Einsicht.“ Psalm 119,105|130

Wochenbericht 27/2020 – Die Arbeiten an den Gewölbeflächen schreiten voran.

Mitglieder des Umsetzungsausschusses konnten sich die Vorgehensweise von der Restauratorin erläutern lassen. Für eine Besprechung mit dem Schwerpunkt „technische Gebäudeausrüstung“ traf sich der Ausschuss am Mittwoch im Pfarrheim Sankt Magnus.

Vorher konnten sich die Teilnehmer auf der Baustelle anhand eines Musters von der Lichtwirkung der geplanten Leuchten überzeugen.

Neben der Grund- und Deckenbeleuchtung können hiermit auch einzelne Objekte durch Licht hervorgehoben werden. 

Besonderes Interesse fanden die am Rande der Sitzung erstmals vorgestellten Ideen für den Altarbereich. Hier erhoffen sich alle Beteiligten noch eine fundierte Diskussion.

„Denn Gott der HERR ist Sonne und Schild. Der HERR schenkt Gnade und Herrlichkeit. Nicht versagt er Gutes denen, die rechtschaffen wandeln. “ Psalm 84,12

Wochenbericht 26/2020 – Die Restauratorinnen der Firma ars colendi sind im zweiten Joch an der Südseite mit der Trockenreinigung der Deckenmalerei angekommen. Hierbei zeigt sich, dass die Sonneneinstrahlung auf der Südseite zumindest augenscheinlich dafür sorgt, dass der Putz hier wesentlich weniger Nährboden für den Schimmelpilz bereit hält.

Im ersten mittleren Joch sind zwei erweiterte Reinigungsproben (jeweils 1/4 Gewölbeteil) als Muster für den nächsten Termin mit der Denkmalpflege angelegt worden. Die Auswertung der zum Labor eingeschickten Aktivproben, die am letzten Donnerstag vor Ort genommen wurden, steht noch aus. Auch das Resultat der Klebefilmprobe (Oberflächenentnahme mittels Klebestreifen) ist noch nicht aus dem Labor zurück.

Die Marienfigur (Maria auf der Weltenkugel aus dem 18. Jahr.) hat den Weg von der Empore in die Werkstatt zur gesicherten Einlagerung angetreten; die Strahlenkranzmadonna wird folgen.

Bei der nun möglichen näheren Betrachtung der Gewölberippen sind weitere Schäden aufgefallen. Hier ist eine Sicherung der geschädigten Rippeneinbindung erforderlich; der Gesamtumfang ist noch baufachlich zu bestimmen.

„Du hast Handwerker in großer Anzahl, Steinmetzen, Maurer, Zimmerleute und zahllose Künstler, die jede Arbeit in Gold, Silber, Bronze und Eisen ausführen können. Auf denn, geh ans Werk und der HERR sei mit dir!“

Wochenbericht 25/2020 – Ganz oben, im Mittelschiff der Sankt Magnus-Kirche unter dem ersten Joch vor dem Altar, wurde begonnen, die Ausmalungen und die Sandsteinrippen des Gewölbes zu reinigen. Bei einer Baubesprechung konnten sich jetzt Pfarrer Czarnecki, die Architektin Frau Göddeker und Dr. Karrenbrock von der bischöflichen Kunstpflege über den Fortgang der Arbeiten und vom Zustand der Flächen informieren. Restauratorin (M. A.) Ramona Vinke von der Paderborner Fa. Ars colendi konnte den Anwesenden die bisherigen Ergebnisse der Arbeiten zeigen.

Schon auf den ersten Blick ist der Unterschied zwischen gereinigten und noch unbehandelten Bauteilen zu erkennen.

Die Tragfähigkeit der Putze wird bisher noch überwiegend mit ausreichend beurteilt. Auffällig sind jedoch Teilflächen mit zu behandelndem Schimmelbefall.Teilnehmer der Baubesprechung war auch Herr Markus Schmidt (Diplom-Restaurator (FH), Kirchenmaler) aus Laer, mit dem die Architektin und Herr Dr. Karrenbrock die anstehende Sicherung und Behandlung der zu restaurierenden Steinelemente abstimmen konnten.

Sankt Magnus erhalten + gestalten – „Himmel, Erde, Luft und Meere …“

Wochenbericht 24/2020 – Als Anfang Januar die historischen Fliesen im Chorraum auftauchten, wurde über die ursprüngliche Gestalt des Fliesenteppichs spekuliert. Insbesondere die bildhaften Darstellungen in den Ecken waren Gegenstand der Überlegungen. Der vorgefundene Adler und das Fragment eines Löwen ließen sich als Symbole der Evangelisten deuten: der Adler für Johannes und der Löwe für Markus. Die demnach fehlenden Symbole wären ein Stier für Lukas und der Mensch für Matthäus (aufgrund der Flügel wird er häufig als Engel bezeichnet).

Weitergehende Recherchen (u. a. auf der Internetseite des Fliesenherstellers https://www.villeroyboch-group.com/de/unternehmen/unsere-geschichten/von-damals-bis-heute.html 1852 Mettlacher Platten) lassen nunmehr den Schluss zu, dass sich die ikonischen Bilder auf die vier klassischen Elemente beziehen. Hier steht dann der Adler für die Luft, der Löwe für die Erde, ein Fisch fürs Wasser und ein Drache steht für das Feuer. Weitere Aufschlüsse erhoffen wir uns noch aus Nachforschungen im Archiv des Werksmuseum von Villeroy und Boch, das aufgrund der derzeitigen Einschränkungen voraussichtlich erst ab Juli wieder seinen Betrieb aufnimmt. (Fortsetzung folgt.)

Auf der Baustelle geben sich zurzeit Restauratoren und Handwerker die Klinke in die Hand: Der Zustand von Kunstwerken und Holzobjekten wurde gemeinsam mit der Architektin in Augenschein genommen. Außerdem findet ein Termin mit der bischöflichen Kunstpflege zur weiteren Abstimmung der beauftragten Steinrestaurierungsarbeiten statt. Die Firma ars colendi fängt am Montag mit der Reinigung der Deckenmalerei an.

Sankt Magnus erhalten + gestalten – dem Himmel so nah…

Wochenbericht 23/2020 – In dieser Woche ging es hoch her. Auf der obersten Lage des Gerüstes trafen sich Pfarrer Czarnecki und die Architektin mit den Denkmalpflegern und dem Restaurator für die Deckenmalereien. Bei dieser Gelegenheit wurden den Behörden auch die Pläne für die Fußböden im Chorraum vorgestellt. Das Gesamtkonzept für den Untergrund in der Sankt Magnus-Kirche wird jetzt Gegenstand einer separaten denkmalrechtlichen Erlaubnis. Für die nächste Woche soll es einen Bericht über die geheimnisvollen Kisten im Kirchenschiff geben…

Sankt Magnus erhalten + gestalten – Auf, bauen wir uns eine Stadt und einen Turm mit einer Spitze bis in den Himmel! So wollen wir uns einen Namen machen, …

Wochenbericht 22/2020 – Das Baugerüst in der Sankt Magnus-Kirche wächst höher und höher. Weil jetzt bald die Handwerker und Restauratoren anrücken können, wurden in dieser Woche wichtige Entscheidungen zu offenen Gestaltungsfragen getroffen. Umsetzungsausschuss und Kirchenvorstand haben sich für eine weitgehende Rekonstruktion des historischen Fußbodens im Chorraum ausgesprochen. Hierbei werden die Flächen mit vorgefundenen Bodenplatten und der Fliesenteppich mit passendem Material wieder hergestellt. Außerdem erfolgte die Materialauswahl für die Flächen, die neu belegt werden sollen: Rund um den Zelebrationsaltar und im Kirchenraum werden gebürstete Jura-Platten mit gelbem Farbton eingebaut.

Abschließende Abstimmungen der neuen Pläne mit der kirchlichen und staatlichen Denkmalpflege sind hierbei – auch im Hinblick auf die erhebliche Denkmalförderung – noch durchzuführen.

Sankt Magnus erhalten + gestalten – Unter deinen Schutz und Schirm…

Wochenbericht 21/2020 – Endlich, mit Abstand – und noch im Marienmonat Mai – konnte der Umsetzungsausschuss in dieser Woche wieder zusammenkommen. Wg. der Gerüstbauarbeiten besteht ab sofort auf der Baustelle Helmpflicht. Wohl behütet konnte nach langer Pause zu Beginn der Besprechung eine gemeinsame Besichtigung der schon weitgehend eingerüsteten Baustelle erfolgen. Danach stellte Architektin Monika Göddeker im Pfarrsaal die Pläne für den Chorraum und die Fußböden vor. Nach eingehender Diskussion gab es eine Beschlussempfehlung an den Kirchenvorstand, der sich in der nächsten Woche trifft.

Jetzt mit Bildern! – Sankt Magnus erhalten + gestalten – „Zum Himmel streben In frischer Kraft, Der Erde geben, Was Segen schafft,…“

Wochenbericht 20/2020 – Von außen sieht man der Magnus – Kirche nicht an, was derzeit im Inneren passiert. Der Luftraum unter dem Gewölbe füllt sich jetzt mit dem Baugerüst. Auch über den gotischen Bögen wird gearbeitet. Hier sind die Elektriker mit der Erneuerung von Zuleitungen beschäftigt. In der nächsten Woche ist endlich wieder eine Zusammenkunft des Umsetzungsausschusses möglich. Auf der Tagesordnung stehen die Vorschläge zur Gestaltung insbesondere des Chorraums nach Berücksichtigung der Bodenfunde.

Sankt Magnus erhalten + gestalten – Andrà tutto bene!

Wochenbericht 19/2020 Es geht voran: In dieser Woche wurde der Beginn der Innengerüstbauarbeiten für die kommende Woche festgezurrt. Die Fa. Sanders (Diemelstadt) hat passend freie Kapazitäten, so dass sich die Zeit jetzt effektiv ausnutzen lässt. Die Abfolge einiger Gewerke wurde hierfür geändert; der Gerüstaufbau für die Maler und Restauratoren erfolgt bereits vor Abschluss der Bodenarbeiten. Der weitere Verlauf wurde mit Herrn Hoppe als Sicherheits- und Gesundheitskoordinator SIGEKO genau besprochen. Die Fa. Häder (Greven) hat in dieser Woche die Bodensenkungen mit Sand gefüllt, sodass  hierauf nun das  Innenraumgerüst für die Gewölberestaurierung aufgebaut werden kann. Davon ausgenommen ist wg. weiterer Arbeiten der Chorraum und der Turm, sowie der Bereich unterhalb der Orgel. Die Ist-Aufnahme und Überlegungen zu den Arbeiten im Boden und auf dem Boden benötigten Zeit. Auch hatten wir in den letzten Wochen keine Gelegenheit uns direkt abzustimmen. Die Kontaktbeschränkungen gelten mit den Vertretern der Bauherren genauso wie mit den Ämtern. Nun lockern sich die Bestimmungen und wir können hier kurzfristig in die Entscheidungsfindung gehen.  Frohe Botschaft aus Berlin: Aus dem diesjährigen Denkmalschutz-Sonderprogramm des Bundes fließt auch in 2020 Geld in den Kreis Warendorf. Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat gestern beschlossen, mit zusätzlichen 110.000 Euro die Restaurierung der Pfarrkirche Sankt Magnus zu unterstützen. Hierdurch werden erhebliche Teile des finanziellen Zusatzbedarfs gedeckt, der sich durch die zusätzlich erforderlichen restauratorischen Maßnahmen an der Ausstattung der Pfarrkirche ergeben hat. Die Gemeinde freut sich sehr und dankt den beiden Bundestagsabgeordneten Bernhard Daldrup und Reinhold Sendker und den beteiligten Behörden für ihr Engagement und jede Unterstützung.
Bei der letzten Begehung fiel uns in der Ecke am Turmportal ein kleiner Stein auf. Die Aufschrift „Alles wird gut!“ gibt uns Hoffnung für den weiteren Verlauf unseres Projektes.

Sankt Magnus erhalten + gestalten – Anfang der Weisheit ist: Erwirb dir Weisheit, erwirb dir Einsicht mit deinem ganzen Vermögen! Sprüche 4,7

Wochenbericht 18/2020 – In dieser Woche ist endlich das Angebot von Villeroy und Boch für eine Rekonstruktion der aufgefundenen Bodenfliesen angekommen. Auch für die aufzulegenden Stahlplatten als Überdeckung des Warmluftkanals im Chorraum  ist die Angebotsanfrage raus. Die Projektleitung erwartet in der nächsten  Woche Pläne für die Bodengestaltung und die dazugehörigen Kosten. Außerdem hoffen die Verantwortlichen, möglichst bald die hier notwendigen Entscheidungen in Kirchenvorstand und Projektleitung treffen zu können. 

Sankt Magnus erhalten + gestalten – Als nun…. die Wasser kamen und die Winde wehten und stießen an das Haus, fiel es doch nicht ein; denn es war auf Fels gegründet. Mt 7,25

Wochenbericht 17/2020 – Aktuell werden die Feuchteschäden an der Nordseite bearbeitet. Die Sockelsanierung unter Terrain ist weitgehend abgeschlossen, kleine Rest- und Nacharbeiten erfolgen noch. Der vor Jahren aufgetragene „Opferputz“ ist hier bis auf etwa 120 cm Höhe soweit geschädigt, so dass dieser in der laufenden Woche heruntergenommen wird. Nach Abschluss der Wandsanierung wird der Schachtbereich wieder mit Füllsand verfüllt.

Sankt Magnus erhalten + gestalten – „Verlasst euch stets auf den HERRN; denn GOTT, der Herr, ist ein ewiger Fels.“ Jes 26,4

Wochenbericht 16/2020 – Auch für den Projektausschuss fühlt sich die Baustelle in den Zeiten von Corona etwas unwirklich an. Da Zusammenkünfte in größeren Gruppen zurzeit noch nicht möglich sind, scheint sich die vorhandene Verzögerung als Folge der Bodenfunde fortzusetzen. In der nächsten Woche beginnen die Arbeiten zur Sanierung des Mauersockels an der Nordseite. Auch in den Büros gehen die Vorbereitungen für eine beschleunigte Umsetzung weiter. So wird derzeit mit dem Gerüstbauer abgestimmt, die Einrüstung so vorzunehmen, dass ab Mai mehrere Gewerke parallel arbeiten können. Außerdem wird mit dem Fliesenhersteller geklärt, mit welchem Aufwand eine Rekonstruktion des Fliesenteppichs im Chorraum möglich ist. Alle Beteiligten hoffen, sich baldmöglichst wieder vor Ort für notwendige Entscheidungen treffen zu können.

Sankt Magnus erhalten + gestalten – Oriens orientium universum obtinet „Der Aufgang aller Aufgänge regiert das All.“

Wochenbericht 15/2020 – Die Gestaltung unserer Pfarrkirche gibt uns mit der Ostung ein stetiges Zeugnis von Ostern. Da es von Christus heißt Oriens Orientium Universum obtinet und der Sonnenaufgang als Symbol der Auferstehung gilt, wurden die Längsachsen der Kirchen danach ausgerichtet. Der Chor mit dem Altar ist also in der Regel im Osten, der Haupteingang entweder im Westen oder im Norden bzw. Süden. Der Projektausschuss wünscht allen „Frohe Ostern“

Sankt Magnus erhalten + gestalten – Alles hat seine Zeit…

Wochenbericht 14/2020 –  Die Verlegung der Heiz-Schächte ist abgeschlossen. Der Auftrag für den Gerüstbauer wurde durch die Zentralrendantur bestätigt.

„Alles hat seine Stunde. Für jedes Geschehen unter dem Himmel gibt es eine bestimmte Zeit: … eine Zeit zum Niederreißen und eine Zeit zum Bauen, …

Aktuell sind alle Zusammenkünfte des Umsetzungsausschusses wg. Corona leider gebremst. Dennoch sind kurzfristig Entscheidungen für die Ausführung der Fußböden erforderlich. Hier wird es in der nächsten Woche weiter gehen…

Sankt Magnus erhalten + gestalten – „… alles ist Windhauch.“

Wochenbericht 13/2020 – Auf der Baustelle konnten die Arbeiten an den Heizungskanälen wieder aufgenommen werden. In Abstimmung mit dem Ingenieurbüro Freitag wurden Schacht- und Verlegearbeiten für die Warmluftleitungen und Austrittsöffnungen durchgeführt. Besondere Aufmerksamkeit erfordert die Absenkung der schallschluckenden „Kulissen“ (Bild) unter dem Chor.

Sankt Magnus erhalten + gestalten – „ …in schweren Zeiten.

Wochenbericht 12/2020 – Am verschlossenen Südportal von Sankt Magnus finden sich geheimnisvolle Spuren. Als Pestrillen bezeichnet man diese zumeist senkrechten und nahezu parallel verlaufenden Furchen im Mauerwerk von Kirchen und anderen sakralen Bauwerken. Zahlreiche Erklärungen zur Entstehung der Rillen und Näpfchen wurden bisher vorgebracht, etwa abergläubische Vorstellungen, das Wetzen und Schärfen von Waffen und Werkzeugen, oder die Gewinnung von Steinpulver zu abergläubischen oder volksmedizinischen Zwecken. Man nimmt an, dass die Steinfurchen entstanden, als Menschen aus Angst vor dem Schwarzen Tod (Pest) Steinstaub von den Mauern der Kirchen kratzten. Mit Wasser vermischt tranken sie diesen Staub in der Hoffnung, sich damit vor der Pest zu schützen Es gibt aber auch eine profane Erklärung: Im Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert vor der Einführung der Zündhölzer wurde mit Feuerstahl Feuer gemacht. Am Sandstein der Kirchen schlug man damit Funken, die zusammen mit Zunder entflammt wurden. So entzündeten die Kirchgänger ihre Laternen für den Heimweg. Auch wenn die Erklärungen dieser Spuren nicht eindeutig sind, so wird doch deutlich, dass die Menschen in schweren Zeiten immer die Nähe Gottes spüren woll-ten. Bleiben Sie gesund. Quelle: Wikipedia

Sankt Magnus erhalten + gestalten – „ …dem sehll Gott gnedig sey Am(en).

Wochenbericht 11/2020 – Im Zusammenhang mit den archäologischen Untersuchungen auf der Baustelle in der Sankt-Magnus-Kirche wurde vom LWL nun ein bemerkenswerter Bericht über die Entschlüsselung der aufgefundenen Grabplatte veröffentlicht. Die Lektüre für alle Geschichtsinteressierten findet sich hier:

https://www.lwl-archaeologie.de/blog/aktuelle-grabungen-und-funde/eine-grabplatte-aus-everswinkel

Nach der Abstimmung mit den Denkmalbehörden in der vergangenen Woche konnten jetzt die Arbeiten im Kirchenraum wieder aufgenommen werden.

Sankt Magnus erhalten + gestalten – Niemand setzt ein Stück neuen Stoff auf ein altes Gewand…

Wochenbericht 10/2020 – In dieser Woche gab es eine Zusammenkunft mit Vertretern der Denkmalpflege, des Generalvikariats, der Architektin und dem Umsetzungsausschuss. Hier wurden Einschätzungen zum weiteren Umgang mit den gefundenen Fußböden abgegeben und mit den Anforderungen der Neugestaltung verglichen. Tenor war eine möglichst weitgehende Rekonstruktion im Chorbereich und eine sichernde Abdeckung im Hauptschiff. Die Architektin ist jetzt gefordert, kurzfristig die Ausführungsplanung zu erstellen, damit endlich mit der Rohinstallation der Gebäudetechnik angefangen werden kann.

Sankt Magnus erhalten + gestalten – Und die Erde war wüst und leer, und Finsternis lag auf der Tiefe…

Wochenbericht 09/2020 – Die Kartierung und fotografische Aufnahmen der Fuß-böden sind bis Ende der Woche fertig gestellt, so dass nun ein Termin mit dem Denkmalamt abgestimmt werden kann. Auch die Historiker und Archäologen des Landschaftsverbandes wollen kurzfristig ihre Erkenntnisse zu den Funden aus der Frühzeit unserer Pfarrkirche bekanntgeben. Es bleibt spannend…

Sankt Magnus erhalten + gestalten – Prüfet aber alles und das Gute behaltet!

Wochenbericht 08/2020 – Auf der Baustelle herrscht in dieser Woche relative Ruhe. Dafür ist in den Büros der Architektin, beim Bistum und den Denkmalbehörden viel zu prüfen und abzuwägen. Aktuell sind die Angebote für Gerüstbauer und Steinrestauration zu vergleichen und zu bewerten. Außerdem sind die Entscheidungen zum Umgang mit den Fußböden vorzubereiten. Der Projektausschuss wünscht allen Karnevalisten ein paar tolle Tage und viel Spaß beim Umzug am Sonntag!

Sankt Magnus erhalten + gestalten – Von oben herab …

Wochenbericht 07/2020 – Wind und Sturm zum Wochenanfang sorgten dafür, dass am Sonntagabend einige Mitglieder des Bauausschusses ausrücken mussten. Bevor es zu Schäden kam, wurden die Segel am Bauzaun eingeholt. Die Ist-Aufnahme für die Böden ist noch nicht abgeschlossen. In der nächsten Woche soll durch ein spezielles Laserscan-Verfahren detailliertes Datenmaterial zur Dokumentation und für die weitere Planung erhoben werden.

Sankt Magnus erhalten + gestalten – Fundamentale Fragen …

Wochenbericht 06/2020 – Das feuchte Mauerwerk im nördlichen Seitenschiff wurde freigelegt. Der Ausbau der Stufen zum Chor und die Aufräumarbeiten erforderten außerdem, dass Altar und Ambo für die nächste Zeit außerhalb der Kirche eingelagert wurden. In der nächsten Woche erfolgt eine detaillierte Aufnahme der vorgefundenen Fußböden.

Sankt Magnus erhalten + gestalten – Kirche in Bewegung…

Wochenbericht 05/2020 – Neue Funde von Überresten unterschiedlicher Zeit-schichten beschäftigen in dieser Woche Denkmalpflege, Archäologie, Architektin und Projektleitung. Weitere Fliesen, Fußböden, Fundamente und eine Grabplatte werden in den nächsten Tagen begutachtet und mit vorhandenen Erkenntnissen in den Archiven abgeglichen.

Sankt Magnus erhalten + gestalten – Was du ererbt von deinen Vätern…

Wochenbericht 04/2020 Die Baubesprechung in dieser Woche stand ganz im Zeichen der im Chorraum gefundenen Steinzeugfliesen. Unter Beteiligung der Denkmalbehörden wurden Lösungsansätze für diesen als denkmalwert angesehe-nen Befund diskutiert. Als denkmalgerechte Alternativen sind eine sichernde Überdeckung, eine vervollständigende Rekonstruktion oder eine museale Erhal-tung der vorhandenen Fragmente gestalterisch und finanziell zu bewerten.

Sankt Magnus erhalten + gestalten – Ogottogott – wir haben da was gefunden …

Wochenbericht 03/2020 – Alle Besucher beim „Offenen Singen“ in der leerge-räumten Kirche konnten es am Mittwoch sehen: Unter der unschönen Stufe im Chorraum verbergen sich größere Flächen eines alten Steinzeugbodens. Die alten Fliesen kamen bereits zum Vorschein, als am Montag im Beisein des Archäologen vom LWL die erste Platte aufgenommen wurde. Durch Kanalbauarbeiten bei früheren Maßnahmen wurde dieser Boden bereits deutlich geschädigt. Gemeinsam mit Architekten und Denkmalpflegern wird nach einer Lösung für den weiteren Umgang mit dieser Fundsache gesucht.

Sankt Magnus erhalten + gestalten – Es läuft …

Wochenbericht 02/2020 – Nach der „Auskehrfeier“ am Dreikönigstag wurde die Kirche ausgeräumt. Vasa sacra und Vasa non sacra und die Paramente wurden sicher eingelagert oder zum weiteren Gebrauch an die Gottesdiensträume in der Johanneskirche und den Kapellen verbracht. Inzwischen wurde auch die Orgel eingehaust, d. h., für die Bauzeit staubdicht eingepackt. In der nächsten Woche wird auch die Baustelle äußerlich eingerich-tet. Die Bänke werden von der Tischlerei abgebaut und zur weiteren Bearbeitung abtransportiert. Außerdem wird der Sachverständige vom Westfälischen Landes-amt für Archäologie erwartet. Der pure Kirchenraum kann dann von allen Interessierten beim Offenen Singen am 15. Januar, ab 19.30 Uhr erlebt werden. Herzliche Einladung!

Sankt Magnus erhalten + gestalten – Kirche wird an Bauleute übergeben

Wochenbericht 01/2020 – Mit einem feierlichen Gottesdienst am Dreikönigstag (Montag, 6. Januar 2020) um 19:00 Uhr wird die Sankt Magnus-Kirche zur Baustelle. Im Anschluss an die Messfeier werden bei einem kleinen Umtrunk im Kirchenraum Informationen zum Projekt vorgestellt. Herzliche Einladung!

Sankt Magnus erhalten + gestalten – Weitere Aufträge vergeben

Wochenbericht 52/2019 – In der Sitzung des Kirchenvorstands am 19.12.2019 wurden weitere Arbeiten für die Renovierung der Pfarrkirche vergeben. Neben der Einhausung der Orgel und der Bearbeitung der hölzernen Kirchenbänke wurde nun auch die Erneuerung der Gebäudetechnik beauftragt. Die Verlegung neuer Leitungen für Licht und Ton, Heizung und Gebäudesteuerung steht schon bald nach dem Beginn der Bauarbeiten im Januar 2020 an.

Sankt Magnus erhalten + gestalten – Spendenmarathon geht weiter

Wochenbericht 51/2019 – Die vom Bischöflichen Generalvikariat genehmigte Finanzplanung für die Kirchenrenovierung sieht eine Eigenbeteiligung der Gemeinde von 100.000 € vor. Durch viele Aktionen und Einzelspenden zeigt das Spendenbarometer aktuell einen Stand 56.004,60 €. Um die verbleibende Lücke zu schließen, bittet der Spendenausschuss um weitere Unterstützung. Spendenkonto:

IBAN: DE 90 4006 0265 0003 9520 00 Stichwort: „Spende Renovierung Sankt Magnus“

Auch für die neugestaltete Sakristei in Sankt Agatha sind wir noch auf Hilfe an-gewiesen. Für den geplanten Eigenanteil von 20.000 € erhoffen sich Kirchenvorstand und Pfarreirat weitere Beiträge aus der Gemeinde.

Spendenkonto: IBAN: DE 90 4006 0265 0003 9520 00 Stichwort: „Spende Renovierung Sakristei St. Agatha“

Für alle namentlich gekennzeichneten Spenden werden durch das Pfarrbüro Steuerbescheinigungen ausgestellt. Allen Spendern und Helfern ein herzliches „Vergelt’s Gott!“

Sankt Magnus erhalten + gestalten – Erste Aufträge vergeben

Wochenbericht 50/2019 – Nachdem nun der schriftliche Bescheid des Generalvikariats zur Genehmigung des Nachtragshaushalts vorliegt, wurden in dieser Woche die ersten Aufträge für die Renovierung von Sankt Magnus erteilt. Sobald die Kirchenbänke ausgeräumt sind, beginnt die Bauphase im Januar 2020 mit Rohbau- und Natursteinarbeiten.

Sankt Magnus erhalten + gestalten – Safety First!

Wochenbericht 49/2019 – Für die Sicherheit unserer Baustelle 🚧 muss gemäß Baustellenverordnung besondere Vorsorge getroffen werden. Der Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator (SiGeKo) wird vom Bauherrn für Baustellen bestellt, sofern Beschäftigte mehrerer Unternehmer (Gewerke) auf der Baustelle tätig werden. In dieser Woche beschäftigt sich der Umsetzungsausschuss vor-nehmlich mit allen Themen rund um die Baustelleneinrichtung.

Sankt Magnus erhalten + gestalten – Jetzt geht‘s los!

Wochenbericht 48/2019 – Zum Beginn des Kirchenjahres gibt es gute Nachrichten aus Münster: Nach den uns vorliegenden Informationen wurde der Nachtragshaushalt für die Renovierung der Sankt Magnus-Kirche genehmigt. Die Aufträge der ausgeschriebenen Gewerke werden jetzt kurzfristig vergeben und die Ausführung kann bald beginnen. Aufgrund von Ankündigungsfristen gegenüber dem Landesamt für Archäologie beim LWL können die Arbeiten ab dem 7. Januar 2020 erfolgen. Der ambitionierte Zeitplan sieht für das Projekt eine Bauzeit von etwa einem Jahr vor.

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