Ökumenisches Friedensgebet in der Evangelischen Johanneskirche

Am Montag, 16. Oktober, findet um 19.00 Uhr ein ökumenisches Friedensgebet in der Evangelischen Johanneskirche statt. Wieder gibt es in unserer Welt eine gewaltsame Auseinandersetzung. Es ist ein heftiger Krieg im Nahen Osten entstanden. Unsere Welt verändert sich ständig angesichts der vielen kriegerischen Auseinandersetzungen. Die Gewaltspirale dreht sich immer mehr und immer weiter. Wir alle sind betroffen und Menschen haben Angst vor weiteren Gewaltausbrüchen. Seit dem 24. Februar 2022, dem Einmarsch der russischen Truppen in die Ukraine, hat sich unsere Welt verändert. Krieg mitten in Europa! Wir sind fassungslos, wütend, traurig, ratlos, ängstlich. Mit großer Sorge erfüllen uns auch die vielen anderen Kriegs-, Konflikt- und Katastrophensituationen der Erde, die zum Teil Folge der bewaffneten Auseinandersetzungen in der Ukraine sind. Wir fühlen uns ohnmächtig. Aber gemeinsam für den Frieden zu beten ist das, was wir tun können. Damit reihen wir uns ein in die große Gebets-Tradition vieler Gemeinden, Vereine und Verbände von Orts- bis Bundesebene.

Gemeinden waren und sind immer auch wieder die Gebetsgemeinschaften, besonders in Not und Krisenzeiten. Wir erinnern uns an unsere Mütter und Väter an unsere Großeltern, denen in den Kriegszeiten im 20. Jahrhundert das Gebet um Frieden überaus wichtig war. Das Verbunden-Sein im Gebet hat viele Menschen durch die beiden schrecklichen Weltkriege getragen und kann auch uns heute tragen. Angesichts unversöhnlich scheinender Positionen sind Friedensgebete plötzlich wieder aktuell. In der Leipziger Nikolaikirche gibt es sie seit genau 40 Jahren – sie trugen im Herbst 1989 als Vorläufer der Montagsdemonstrationen zum Einsturz der DDR bei. Die St. Magnus Männergemeinschaft lädt alle zu der ökumenischen Friedensandacht ein.

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