Weltgebetstag der Frauen aller Konfessionen
Über Konfessions- und Ländergrenzen hinweg engagieren sich Frauen beim Weltgebetstag dafür, dass Mädchen und Frauen überall auf der Welt in Frieden, Gerechtigkeit und Würde leben können. So entstand die größte Basisbewegung christlicher Frauen weltweit.
Jeweils am 1. Freitag im März stehen Frauen in über 150 Ländern weltweit auf und reichen sich die Hände zu Gebet und Gesang rings um den Globus. Allein in Deutschland folgen jedes Jahr etwa 800.000 Menschen der Einladung zum Weltgebetstag. Die Gottesdienstordnung wird in ökumenischer Verbundenheit immer von Frauen verschiedener Kirchen aus einem anderen Land vorbereitet. 2026 ist es das westafrikanische Nigeria. Das Motto: „Kommt! Bringt eure Last“ wurde von der nigerianischen Künstlerin Gift Amarachi Ottah bildlich gestaltet. Es erzählt von Hoffnung, aber auch von Bedrohung und Sorgen des Alltags. Denn Nigeria ist ein Land der Gegensätze, ein Land der Superlative und aber auch vieler Konflikte. Mit über 230 Millionen Menschen ist es das bevölkerungsreichste Land Afrikas mit einer der jüngsten Bevölkerungen weltweit. Der Vielvölkerstaat hat die größte Volkswirtschaft des Kontinents, ist reich an Bodenschätzen und international einer der wichtigsten Ölproduzenten. Aber nur wenige profitieren davon. Auf dem UN-Index für menschliche Entwicklung belegt das Land aber nur Platz 161 von 193 – Armut, Gewalt und ethnoreligiöse Konflikte sind weit verbreitet. Die Perspektiven für junge Leute sind düster.
Beim Weltgebetstag sind die Christinnen auf der ganzen Welt im Gebet mit den Menschen in Nigeria verbunden. Die beiden Frauengemeinschaften in Everswinkel und Alverskirchen laden in Kooperation mit der Evangelischen Frauenhilfe am Freitag, den 6. März um 18 Uhr in die St. Magnus-Kirche ein, um gemeinsam den Weltgebetstag zu feiern. Anschließend ist eine Begegnung im katholischen Pfarrheim geplant. Christinnen aller Konfessionen sind ganz herzlich eingeladen.





