Ökumenisches Friedensgebet „Trotzmut“ als Kraftquelle in schwierigen Zeiten

Das nächste ökumenische Friedensgebet findet am Montag, 6. Juli 2026, um 19.00 Uhr in der Johanneskirche statt.

Seit dem Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine im Februar 2022 kommen Christinnen und Christen regelmäßig alle 14 Tage zum gemeinsamen Gebet für Frieden, Versöhnung und Hoffnung zusammen. Auch mehr als vier Jahre nach Kriegsbeginn bewegt viele Menschen die Frage, wie das ukrainische Volk dem menschenverachtenden Überfall auf sein Land so lange standhalten konnte. Woher kommt die Kraft, angesichts von Leid, Verlust und Zerstörung nicht aufzugeben?

Im Mittelpunkt des Friedensgebets steht diesmal der Gedanke des „Trotzmuts“ – einer inneren Stärke, die gerade in schweren Zeiten aus dem Widerstand gegen Verzweiflung und Resignation erwächst. Diese besondere Kraft zeigt sich nicht nur im Durchhaltewillen der Menschen in der Ukraine, sondern findet sich auch in der christlichen Tradition.

Ein Beispiel dafür ist der bedeutende evangelische Liederdichter Paul Gerhardt, dessen 350. Todestag Ende Mai 2026 begangen wurde. Trotz persönlicher Schicksalsschläge und der Erfahrungen des Krieges in seiner Zeit schuf er Lieder voller Vertrauen, Hoffnung und Lebensmut. Seine Texte laden dazu ein, die eigene Trotzkraft zu entdecken und zu gestalten.      

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, an diesem besonderen Gottesdienst teilzunehmen.

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