Mit Wirkung zum 1. März wurde ich als Ständiger Diakon (mit Zivilberuf) von meinen Aufgaben entpflichtet und emeritiert. Der Diözesanadministrator, Dr. Antonius Hamers, hat mir für meinen Dienst als Pastoralreferent und Diakon gedankt.
Im Februar habe ich meinen 75. Geburtstag im Kloster Gerleve mit meiner Familie, Verwandten und Freunden gefeiert. Die Benediktinerabtei ist für mich über viele Jahre hinweg zu einem besonderen geistlichen Ort geworden. Als Pastoralreferent und später als Diakon habe ich dort mit jungen Erwachsenen, Gruppenleiterinnen und Messdienerinnen, Firmlingen und Familiengruppen viele erlebnisreiche intensive Besinnungstage erlebt. Diese Begegnungen haben mich im Glauben und in meinem Menschsein gleichermaßen gefördert und gefordert.
In meinem Dienst war es mir stets wichtig, gemeinsam mit Menschen auf dem Weg zu sein, ihnen auf Augenhöhe zu begegnen und sie seelsorglich zu begleiten. Menschen zu fördern und auch zu fordern, war mir dabei ein wichtiges Anliegen.
Durch die Diakonenweihe bin ich in besonderer Weise in den Dienst der Kirche gestellt worden. Auch mit meiner Emeritierung bleibt das Diakonenamt prägend für mein Leben. Soweit es mir möglich und sinnvoll erscheint, möchte ich meinen diakonalen Dienst weiterhin ausüben.
Als Präses der Region Münster – Warendorf und Bundesseelsorger der Katholischen Landvolkbewegung (KLB) trage ich weiterhin Verantwortung. Wichtig ist mir eine Pastoral für den ländlichen Raum, die nahe bei den Menschen ist. Für die KLB Deutschland bin ich Mitglied im Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK). Gerne unterstütze ich in unserer Kirchengemeinde das Team des Katholischen Bildungswerkes Alverskirchen-Everswinkel.
Für alle Begegnungen, das Vertrauen und die Weggemeinschaft in den vergangenen Jahren bin ich sehr dankbar. Mit Freude und Dankbarkeit blicke ich auf die Jahre in der Gemeindepastoral zurück – und zugleich mit Zuversicht und Vertrauen auf die kommende Zeit.
Hubert Wernsmann





