Feb
15

Marienkapelle

Autor // admin
Veröffentlicht in // Räume, St. Magnus

Dort wo sich heute die Marienkapelle erhebt, stand früher ein schlichtes Bürgerhaus. An seiner Südseite zum Kirchhof hin lehnte sich über hundert Jahre ein kleines, massives Backsteinkapellchen mit einem Tonnengewölbe an.

In dieser Kapelle wurde eine 88 cm hohe, aus Eichenholz geschnitzte Figur der Schmerzensmutter vom Ende des 18. Jh. verehrt. Bischof Johann Bernhard Brinkmann zu Ehren und im Gedenken an ihn begann man anlässlich seiner Rückkehr aus dem holländischen Exil nach dem Abbruch des Wohnhauses im Mai 1884 mit dem Neubau einer Kapelle auf sechseckigem Grundriß mit einem 5/8-Chor aus roten Backsteinen im neugotischen Stil.

Damit erhielt die Gottesmutter eine würdige Andachts- und Verehrungsstätte. Im Jahre 1922 wurde die Kapelle als Kriegergedächtnis-kapelle umgestaltet.