Okt
24

Pastoralbüro

Pastoralbüro

Das Pastoralbüro ist seit dem 1. August 2016 der Arbeitsplatz der Pastoralreferentin Frau Nicole Menzel. Es dient als ihr Arbeitsplatz sowie Anlaufstelle für jegliche Fragen und Anregungen rund um ihre Arbeitsbereiche. Die Pastoralreferentin versucht darüber hinaus, alle Ihre Fragen zu beantworten oder weiterzuhelfen, wenn Sie Rat oder das Gespräch mit einem der Seelsorger unserer Gemeinde suchen. Das Pastoralbüro steht darüber hinaus als Treffpunkt für die Vorbereitungsgruppen verschiedener gemeindlicher Aufgaben zur Verfügung. Frau Menzel, als hauptamtliche Seelsorgerin, ist im Pastoralbüro zudem stets für Gespräche anzutreffen und sie nimmt sich gerne Zeit für Sie! Bei ihr gilt ebenso die Schweigepflicht wie bei den anderen Seelsorgern.
Das Pastoralbüro liegt im Seelsorgebezirk Everswinkel in der Nordstraße 21, im alten „Papiertiger“. Es befindet sich fußläufig von der Kirche St. Magnus zum Pfarrheim und Pfarrbüro, auf der rechten Seite. Die Pastoralreferentin Frau Nicole Menzel erreichen Sie dort telefonisch unter 02582/ 99 48 632 oder persönlich meistens zu untenstehenden Zeiten.
Bitte haben Sie Verständnis, dass festgelegte und persönlich abgesprochene Termine, neben den hier angegebenen Bürozeiten, Vorrang haben! Herzlichen Dank! ☺
Montag und Donnerstag von 16 – 18 Uhr
Dienstag, Mittwoch und Donnerstag von 10.00 – 12.00 Uhr
Neben diesen Zeiten ist das Pastoralbüro jederzeit geöffnet, sofern die Lamellen und Plissees ein Hineinschauen ermöglichen. Sie können der Pastoralreferentin auch gerne eine E-Mail senden; sie meldet sich baldmöglichst zurück: menzel@bistum-muenster.de/ menzel@magnus-agatha.de.
Außerhalb der Öffnungszeiten, wenden Sie sich gerne an das Pfarrbüro im Seelsorgebezirk Everswinkel. Dieses befindet sich an der Nordstraße 17 und kann im Vorbeigehen am Pastoralbüro rechts und hinter der Hecke links, direkt von hinten erreicht werden. Oder im Seelsorgebezirk Alverskirchen befindet sich das Pfarrbüro im dortigen Pfarrhaus gegenüber der Kirche (St. Agatha Platz 2). Sie können den Mitarbeiterinnen des Pfarrbüros ebenso auch gerne eine E-Mail zukommen lassen: kontakt@magnus-agatha.de.

 

Pastoralreferent Alexander Scherner

Pastoralbüro St.-Agatha-Platz 2
48351 Everswinkel
Telefon: 0178 1400 224
Mail: Scherner-a@bistum-muenster.de

Feb
15

Friedhof Alverskirchen

A_Friedhof_300Bis Oktober 1881 beerdigte die Kirchengemeinde St. Agatha ihre Toten auf dem Kirchhof. Aus Veranlassung der Gesetzgebung errichtete sie Ende 1881 einen neuen Friedhof an der Everswinkeler Straße, der im Verlauf der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts erweitert wurde.

Dass er eine Stätte der christlichen Hoffnung ist, kann der Besucher bereits am Haupteingang feststellen. Er begegnet im ersten Abschnitt einer Allee, die zu den vier Jahreszeiten mit je eigener Stimmung wie ein gotisches Kirchenschiff den Blick des Besuchers auf den gekreuzigten Herrn lenkt. Im Angesicht des Todes begegnet der Betrachter somit DEM, der den Tod durch seinen eigenen Tod und seine Auferstehung besiegt hat.

Das Friedhofskreuz, das am 1.11.1963 geweiht wurde, trägt am Sockel eine Inschrift mit dem Text „In mortem salus est“. „Im Tod gibt es Heil“ – mit dieser Botschaft öffnet sich für den Betrachter hinter dem Gekreuzigten am Horizont der Himmel, an dem das Licht der Himmelssterne erstrahlt. Das Friedhofskreuz, an dessen Fuß sich die Priestergruft befindet, bildet nicht nur den Mittelpunkt des Friedhofs. Es steht in der Mitte der Wegekreuzung, die vier Felder aufteilt, auf die Einzelgräber sowie Familiengrüfte errichtet werden.

Die Friedhofsordnung finden Sie im Schaukasten am Eingang des Friedhofs.

Anfragen: Pfarrbüro St. Agatha
St. Agatha-Platz 2
48351 Everswinkel
Tel.: 02582 – 280
Fax: 02582 – 9416
Öffnungszeit: donnerstags 09:00 – 11:00 Uhr
E-Mail: kontakt@magnus-agatha.de

Ansprechpartner des Friedhofsausschusses im Kirchenvorstand:

Josef Starp
Tel.: 02582 – 7153

 

Feb
15

Katholische Öffentliche Bücherei St. Agatha

Die Katholische Öffentliche Bücherei St. Agatha befindet sich im Pfarrheim Alverskirchen und steht allen Interessierten offen.

Katholische Öffentliche Bücherei St. Agatha
Leitung Petra Epping
St. Agatha Platz 2
48351 Everswinkel – Alverskirchen
Telefon 02582 8781

In der Bücherei bieten wir Ihnen freies WLAN ohne Passwort über Freifunk. Nutzen Sie es gerne.

 

Öffnungszeiten

Sonntag:
9.30 – 11.00 Uhr

Die Bücherei bietet an:


• Literatur für Kinder, Jugendliche und Erwachsene
• Sachbücher

E-Book Ausleihe in Kooperation mit der Katholischen Öffentlichen Bücherei St. Magnus:

Alle Leser und Leserinnen, die einen Familienausweis haben, können
• eBooks (Bücher für Groß und Klein)
• eAudios (Hörbücher)
• ePaper (Zeitschriften)
zeit- und ortsunabhängig für ihren e-Book-Reader oder Tablet nutzen.
Rund 8400 Onlinemedien stehen Ihnen für einen Jahresbeitrag von 5,00 € zur Verfügung.

Das Bücherei-Team freut sich auf Ihren Besuch und informiert Sie gerne.

 

Feb
15

Katholische Kindertageseinrichtungen in Alverskirchen

A_Kindergarten_300

Katholische Kindertageseinrichtung St. Agatha
Die katholische Kindertageseinrichtung St. Agatha ist eine seit 1972 bestehende Tageseinrichtung für Kinder im Vorschulalter in Trägerschaft der katholischen Kirchengemeinde St. Magnus / St. Agatha. Sie befindet sich  Alter Hof 16 in Alverskirchen.

Katholische Kindertageseinrichtung St. Agatha
Alter Hof 16
48351 Everswinkel-Alverskirchen
Tel.: 02582 414
kontakt@kita-agatha.de

Leitung: Sylvia Stasch
Weitere Informationen, Bilder und Ansprechpartner finden Sie www.kitas-magnus-agatha.de

 

 

 

 

 

Feb
15

Pfarrheim St. Agatha

A;PfarrheimSamt Pfarrsaal, Küche, Sanitäranlagen und Konferenzzimmer befinden sich im Pfarrheim auch die Pfarrbücherei, der Landjugend- und der Messdienerraum.

Der Kirchenchor St. Agatha lernt und übt sein Repertoire im Pfarrsaal montags ab 20:00 Uhr.

Die Seniorengemeinschaft St. Agatha Alverskirchen veranstaltet jeden Donnerstag von 14:00 bis 17:30 Uhr ihren Seniorennachmittag. Im Rahmen der Sakramentenvorbereitung finden hier Elternabende, Katechetentreffen, Tagungen, Besinnungstage, Gruppenstunden und Vorträge statt. Neben der Frauengemeinschaft St. Agatha Alverskirchen (kfd) veranstalten auch die Familienkreise, die Männergemeinschaft, der Chor EinKlang, die Pfarrbücherei, der Pfarrgemeinderat, die DJK Rot-Weiß Alverskirchen sowie weitere Projektgruppen zahlreiche Projekte. Die Hausordnung finden Sie im Foyer, Pfarrsaal und in der Küche.

Anfragen: Pfarrbüro St. Agatha
St. Agatha-Platz 2
48351 Everswinkel
Tel.: 02582 – 280
Fax: 02582 – 9416
Öffnungszeit: donnerstags 09:00 – 11:00 Uhr
Pfarrsekretärinnen: Anneliese Rielmann und Reinhilde Riesenbeck
E-Mail: kontakt@magnus-agatha.de

Ansprechpartnerin: Hildegard Herzog
Am Bohnenkamp 4
48351 Everswinkel – Alverskirchen
Tel.: 02582 – 7928

Die Termine können auch direkt in den Kalender (liegt in der Küche des Pfarrheims) mit Name, Zeit und Ort eingetragen werden.

Feb
15

Pfarrbüro St. Agatha

A_PfarrbureauDas Pfarrbüro bildet eine zentrale Anlaufstelle der Gemeinde.

Die Mitarbeiterinnen des Pfarrbüros haben den Überblick über die bunte Vielfalt des Gemeindelebens. Denn sie leisten einerseits einen großen Teil der professionellen Verwaltungsarbeit, andererseits erfüllen sie auch wichtige pastorale Aufgaben. So sind die Pfarrsekretärinnen Frau Rielmann und Frau Riesenbeck nicht nur für das Führen der Kirchenbücher, die Annahme von Messintentionen, die Entgegennahme von Anmeldungen zu den Sakramenten und die Redaktion der wöchentlich erscheinenden Pfarrmitteilungen zuständig, sondern sie haben auch stets ein offenes Ohr für die Besucher, die mit Fragen oder Bitten zu ihnen kommen.

Die Mitarbeiterinnen des Pfarrbüros nehmen sich gern Ihrer Anliegen an und bemühen sich, Ihre Fragen zu beantworten oder den weiteren Weg zu weisen, wenn Sie Rat oder das Gespräch mit jemandem aus dem Seelsorgeteam unserer Gemeinde suchen

Im Seelsorgebezirk Alverskirchen befindet sich das Pfarrbüro im dortigen Pfarrhaus gegenüber der Kirche (St. Agatha Platz 2). Die Pfarrsekretärin Frau Rielmann bzw. Frau Riesenbeck erreichen Sie dort sowohl persönlich als auch telefonisch (Tel.: 02582 – 280) (die Anrufe werden außerhalb der Öffnungszeiten an das Pfarrbüro in Everswinkel weitergeleitet.) donnerstags von 9 – 11 Uhr. E-Mail: kontakt@magnus-agatha.de

Außerhalb der dortigen Öffnungszeiten, wenden Sie sich gern an das Pfarrbüro im Seelsorgebezirk Everswinkel. Dieses befindet sich im Pfarrhaus St. Magnus (Nordstraße 17) und lässt sich am besten über die Worthstraße erreichen. Der Eingang befindet sich schräg gegenüber der “Gärtnerei Jüttner”.

Die Pfarrsekretärinnen Frau Rielmann und Frau Riesenbeck erreichen Sie dort sowohl persönlich als auch telefonisch (Tel.: 02582 – 273) zu folgenden Zeiten:

Montag, Dienstag, Mittwoch und Freitag: 9 – 11 Uhr
Donnerstag: 15 – 18 Uhr.

In den Sommer- und Herbstferien gibt es folgende Öffnungszeiten:
Montag: 9.00 Uhr – 12.00 Uhr
Donnerstag: 14.00 Uhr – 18.00 Uhr

Ansonsten können Sie den Mitarbeiterinnen des Pfarrbüros auch gern eine E-Mail zukommen lassen: kontakt@magnus-agatha.de

 

Feb
15

Schatzkammer St. Agatha

Schatzkammer_16.09.12

Gegenüber dem Eingang präsentiert sich als ältestes und besonders kostbares Objekt textiler Ausstattung, der Teil eines Hungertuches aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts.

In drei speziell klimatisierten und beleuchteten Vitrinen sind liturgische Gewänder, deren Herkunft bis ins 18. Jahrhundert zurückgeht, ausgestellt.

Zwei weitere Vitrinen zeigen Gefäße wie barocke, neugotische oder neoromanische Kelche. Aus den speziell beleuchteten Vitrinen strahlen aber auch messing-, silber- oder goldfarbene Exponate wie Sonnenmonstranz, Messkännchen, Ziborium, verschiedene Leuchter, Tellerpyxiden oder Ölgefäße hervor. Auch das älteste Kunstobjekt, ein romanisches Weihrauchfass, ist hier zu finden.

Über jedes Ausstellungsstück gibt es kunsthistorisch Interessantes zu berichten. Und nicht nur das: Zu manchem Exponat sind interessante Geschichten zu erfahren, die das Leben und Wirken in der Pfarrgemeinde widerspiegeln.

Allerdings sind noch längst nicht alle historischen Kunstschätze restauriert. Dazu bedarf es weiterer Gelder. Diese zu organisieren, den kleinen Schatz von St. Agatha zu bewahren und der Öffentlichkeit zu zeigen, das ist Aufgabe des am 12.09.2012 gegründeten Fördervereins „Freunde der Schatzkammer St. Agatha Alverskirchen“.

Möchten Sie die Arbeit des Fördervereins unterstützen? Dann werden Sie Mitglied. Sie können hier eine PDF herunterladen für die Beitrittserklärung: Freunde der Schatzkammer_Beitrittserklärung. Wenn Sie für die Aufgaben des Fördervereins etwas spenden möchten, ist das Geld auf folgendes Konto zu überweisen:
Kontoinhaber: Freunde der Schatzkammer St. Agatha
Sparkasse Münsterland Ost
BIC WELADED1MST
IBAN DE83400501500153493499
Bei Rückfragen wegen des Fördervereins erreichen Sie uns unter folgender E-Mail-Adresse: schatzkammer.alverskirchen@t-online.de

Einen Vortrag und eine Führung zur neu restaurierten Domuhr gab es am 09. Juni 2018.

 

Feb
15

Kirche St. Agatha

Kirche St. AgathaDas Alverskirchener Gotteshaus schaut mit seinem romanischen Turm und seinem gotischen Kirchenschiff (Saal mit drei Jochen und 5/8 Schluss, Rippengewölbe auf Konsolen, Fischblasenmaßwerk) auf über 800 Jahre gelebte Gottesbeziehung zurück.

Kirchenpatronin ist die Heilige Agatha aus Catania, Sizilien. Ihr Patrozinium feiern wir am 05. Februar.

Was die sakrale Kunst so anziehend macht, ist der Umstand, dass sie einer Sehnsucht Ausdruck verleiht und sie so zum Sprechen bringt. Wir wünschen allen Besuchern die Erfahrung, wie die sichtbaren Schönheiten vom Unsichtbaren erzählen.

Kirchplatz

In Anlehnung an den früheren Kirchhof wurde der Kirchplatz im Jahr 2005 an seiner Nordseite umgestaltet. Seit dem Frühmittelalter galt das Areal rings um eine Kirche bis zu einer Entfernung von dreißig Schritten als geweiht und war rechtlich geschützt. Um die besondere Fürsprache der Heiligen, deren Grab bzw. Reliquien sich in der Kirche befanden, zu erlangen, regte sich der allgemeine Wunsch, bei ihnen beerdigt zu werden.

So entstand der Friedhof. Geschaffen war damit sowohl der mittelalterliche Totenbrauch wie auch das Siedlungsbild: Kirche mit Friedhof und rundherum die Anwohner. Friedhöfe umschlossen dann die Kirchen als ringförmige Gürtel. Sie waren durch Mauern, Zäune oder Hecken, später auch durch Bäume, von der Profanwelt abgetrennt und durch ein großes Holz- oder Steinkreuz gekennzeichnet.

Sieben kleine Bäume säumen heute den nivellierten und mit Rasenfläche versehenen Platz an seiner Ost- und Nordseite. Das Denk- und Ehrenmal, das der Bildhauer Hubert Janning, Angelmodde, 1972 schuf und an ein irisches Kreuz erinnert, befindet sich nordöstlich auf einem Weg, der sich an dem Triumphkreuz der Westseite orientiert.

Das Gegenüberstehen des Denk- und Ehrenmales und des Triumphkreuzes dient dem Betrachter als Gedächtnisstütze und Erinnerungszeichen. Sie deuten Spuren der Geschichte in der Gegenwart an: Das Triumphkreuz, ein Werk des Künstlers Joseph Krautwald, Rheine, das einen dem Himmel zugewandten Christus in Auferstehungshaltung zeigt und zusammen mit einer Feuerschale für das Osterfeuer im Jahr 1977 eingeweiht wurde, erinnert an den alten, ehrwürdigen Begräbnisort Alverskirchens. Das Denk- und Ehrenmal ruft zum Gedächtnis der Opfer aller Kriege auf und mahnt zum Frieden.

Neben dem Denk- und Ehrenmal erstreckt sich ein horizontales Band. Es handelt sich um eine aus rotem Lavatuff umfasste Bronzegussfläche, auf der die Namen der Gefallenen und Vermissten in den Kriegen des 19. und 20. Jahrhunderts festgehalten werden. Die Konzeption und Gestaltung des Bandes übernahm 2005 der Steinbildhauer Stefan Lutterbeck, Everswinkel.

Mahnt die Inschrift des vorhandenen Denk- und Ehrenmales „Den Gefallenen und Opfern aller Kriege“ der Vergangenheit zu gedenken, so bekommt ein Kapitel deutscher Geschichte in Alverskirchen mit der Namensliste der Kriegstoten ein Gesicht. Denn wer über die Geschichte eines Dorfes erzählt, kommt unausweichlich auf Namen zu sprechen. Ohne Namen ist Geschichte unbeschreiblich. Die Anbringung der Namenstafel erfüllte einen alten und ersehnten Wunsch vieler Gemeindemitglieder: das grausame Schicksal der Kriegstoten und deren Familien in Alverskirchen und in den Kriegsgebieten sowie den Horror der Kriege nicht im Dunkel der Vergangenheit versinken zu lassen.

Diese Umgestaltung hebt den Platz des früheren Kirchhofs und Friedhofs hervor und gewährt einen größeren und harmonischeren Raum für Gottesdienste, Totenehrungen durch die Freiwillige Feuerwehr und den Schützenverein Alverskirchen sowie für Gemeindefeste. Ein sakraler und historischer Ort der Ruhe und des Friedens kann somit zum Dorfgedächtnis- und zur Gebetsstätte für die Kriegstoten werden. Denn ein „Denkmal ist ein Ding, welches die Kinder veranlasst, ihre Eltern nach der Ursache und Bedeutung zu fragen“ (Johann Martin Chladenius, 1752).

Die Umgestaltungsarbeiten des Kirchplatzes, die Umplatzierung des Denk- und Ehrenmales, sowie das Anbringen des Namensbandes wurden durch eigene ehrenamtliche Leistungen realisiert. Kunsthistoriker, Landschaftsgärtner und Steinbildhauer haben die ehrenamtlichen Mitarbeiter unterstützt.

Feb
15

Friedhof Everswinkel

M_FriedhofDer Friedhof besteht aus zwei Teilen. Einem alten Teil: Der Hauptzugang erfolgt eigentlich über die Münsterstraße und geht von dort geradewegs auf das renovierte Friedhofskreuz zu, an dessen Fuße Priester Everswinkels beerdigt wurden. Dieser alte Teil ist eingebettet zwischen Münsterstraße, Worthstraße und der Gärtnerei Jüttner.

Die 1986 erstellte Trauerhalle befindet sich an der Worthstraße. Vor allem die Fenster von Albert Reinker sind sehr bemerkenswert. Jeder Verstorbene wird durch das Auferstehungsfenster zum Friedhof getragen. Folgt man dem Weg von der Trauerhalle quer über den gesamten Teil, schließt sich im Bereich seitlich der Verbundschule ein Weg zum neuen Teil des Friedhofes an.

Auf dem neuen Teil sind vor allem Einzel- und Doppelgräber zur Sargbestattung zu finden. Auf dem Weg zum neuen Teil ist ein Feld für pflegefreie Gräber zur Sargbestattung oder auch zur Urnenbeisetzung eingerichtet.

Auf dem alten Teil befinden sich Einzel- wie auch Doppelgräber zur Sargbestattung, aber auch Grabflächen für Urnenbeisetzungen. Im ersten Teil befindet sich ein Engel. An dieser Stelle besteht die Möglichkeit verstorbene Früh- bzw. Fehlgeburten beizusetzen, falls sie nicht auf einer vorhandenen Grabfläche beigesetzt werden sollen. Anonyme Bestattungen werden auf unserem Friedhof nicht durchgeführt. Jedem Menschen kommt mit seinem Namen eine Würde zu, die auch über den Tod Bestand hat.

Nähere Informationen zur Beisetzung entnehmen Sie bitte auf unserer Homepage unter der Rubrik Gemeinde, Beeerdigung.

Feb
15

Bischofshäuschen

BischofshausIm Schatten des alten Kirchturms von Sankt Magnus wurde am 4. Februar 1813 dem „Textor“ Joseph Brinkmann und seiner Ehefrau Anna Elisabeth, geb. Rottmann, ein Sohn geschenkt und am 5. Februar auf den Namen „Johannes Bernardus“ getauft. Sein Geburtshaus, das „Bischofshäuschen“, steht noch in Everswinkel an der Westseite der St.Magnus-Kirche.

Der Junge bekam keine weiteren Brüder, aber eine Schwester Catharina Elisabeth folgte noch 1816. Alle wohnten in dem heute so genannten „Bischofshäuschen“ am Kirchplatz. Der in sehr bescheidenen Verhältnissen heranwachsende kleine Brinkmann folgte nicht, wie es vorgesehen war, dem väterlichen Berufe, sondern wurde nach privater Vorbereitung 1828 als Quartaner in das Gymnasium Paulinum in Münster aufgenommen. Brinkmann durchlief nach Theologiestudium und Priesterweihe 1839 eine geradlinige Karriere, in deren Verlauf er 1857 Generalvikar des Bistums Münster wurde und 1870 zu dessen Bischof gewählt wurde.

Die Bischofsweihe spendete ihm am 4. Oktober 1870 der damalige Erzbischof von Köln und spätere Kardinal, Paulus Melchers. Im Verlauf des Kulturkampfes wurde Johannes Bernard Brinkmann 1875 von Preußen wegen Verstößen gegen die Kulturkampfgesetze für abgesetzt erklärt und angeklagt. Er lebte daraufhin als so genannter „Bekennerbischof“ bis 1884 in den Niederlanden. Er behielt aber über seine Vertrauensleute (z.B. den ebenfalls abgesetzten Landrat von Münster Heinrich von Droste zu Hülshoff) indirekt Einfluss auf das Geschehen in seiner Diözese.

Erst im Zuge der Aufhebung der Kulturkampfgesetze und nach neun Jahren Verbannung konnte Bischof Brinkmann nach Münster zurückkehren. Er starb nach kurzem Krankenlager 1889 und wurde im Chor des Domes von Münster bestattet. In Everswinkel auf dem Kirchplatz steht seit 1913 auch ein Denkmal. (Quelle: u.a. Wikipedia.de)